WORTWERK ANTHOLOGIE III — Projesie-Prosajekt Das Projesie-Prosajekt (Videoprojekt für projizierbare Poesie und Prosa) versammelt Beiträge von 9 jungen Autorinnen und Autoren, die ihre Texte filmisch inszeniert haben. Die Künstler entstammen den beiden Autorengruppen und Textwerkstätten „Wortwerk” in Erlangen und Nürnberg. Trickfilm-Figuren, die ein Gedicht vortragen, absurde Geschichten vor alltäglicher Kulisse oder surreal inszenierte Alltagsgeschichten — wenn ambitionierte Nachwuchsliteratur auf experimentellen Hobbyfilm trifft, darf man keine große Literaturverfilmung erwarten. Das wäre den Schöpfern dieser Sammlung kleiner skurriler Filmperlen auch zu dröge: Man will poetische Vielfalt, absurdes Experiment, Staunen und Kopfschütteln. Die Idee zum Projesie-Prosajekt fand sich auf der Suche nach einem für die „Wortwerk-Anthologie 3″ geeignetem Text-Präsentations-Format. Warum nicht die aktuellen technischen Möglichkeiten nutzen, wo doch beinahe jeder eine digitale Kamera zur Hand hat? Texte an die Wand projizieren: In dieser Form mag eine Anthologie funktionieren! Das Projesie-Prosajekt wurde erstmals zum Erlanger Poetenfest 2010 öffentlich gezeigt und ist seit Ende 2010 im Internet verfügbar. Unser Dank geht an: Florian Reichart, Ralph Dobratz, D. Radenz, Tobias Zeltner & Senior Kickstart, Hanna Rauh sowie an Philipp Baumgärtel.
Humor ist eine Hommage an den Zuschauer Auch wenn es bei einem Unternehmensfilm nicht in erster Linie darum geht, das Publikum wie im Kino zum Lachen und zum Weinen zu bringen, ist es nicht schlecht, wenn dies dennoch gelingt. Denn Zuschauer wollen heute vor allem eines: unterhalten werden. Wenn es einen Grund oder Mehrwert gibt, warum man sich einen Unternehmensfilm anschauen sollte, umso besser! Der Imagefilm der Personalagentur „Mondi GmbH” ist einer jener Filmperlen, welche es mit einer zündenden Idee schaffen auf einer tieferen Ebene zu berühren. Mit einer runden Geschichte, einem zur Höchstform auflaufenden Ilja Richter und einer Pointe am Schluss, die aufgeht. So ein Film bleibt haften und hebt sich wohltuend vom Einerlei der sonst üblichen Lobhudelei ab. Er erntete viel Applaus beim Wirtschaftsfilmfest in Ludwigsburg. Für Unternehmensfilme, die auf Humor setzen, sehen wir Autoren des Buches „Unternehmensfilme drehen” derzeit das größte Entwicklungspotential. Die Arbeitswelt ist trist genug. Der Zuschauer bleibt das Maß aller Dinge.